Bongo

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Bongos sind paarweise verwendete, kleine Einfelltrommeln, die mit Fingern oder Händen geschlagen werden.

Geschichte

Das Perkussive Instrument Bongo kommt usprunglich aus Kuba, das 1550 unter Spanische Kontrolle geriet. Als bei einem Aufstad 1791 Landarbeiter nach Kuba flüchteten nahmen sie ihre Traditionen natprlich auch mit. So kam Ende des 17 Jahrhunderts die Bongo, inclusive ihrer Rhythmen, Gesänge und Bräuche nach Kuba. Im laufe der Zeit vermischte sich das Instrument mit der Kubanischen Gitarrenmusik und ihren Rhythmen.


Aufbau

Die Bongo besteht aus zwei unterschiedlich großen Trommeln, die jeweils mit einer speziellen Haut bespannt sind. Heutzutage wird diese Haut in der Industrie durch Fieberglas ersetzt. Die Haut, oder das Fieberglas wird mit einer Metall Befestigung am Holzegehäuse befestigt und somit an der Trommel befestigt. Bongos werden vom Prinzip her genau wie Fässer zusammengebaut. Nacheinander werden dabei kleine Holzplättchen miteinander verleimt. Die Trommeln sind unterschiedlich groß und besitzen verschiedene Namen. Die Große Trommel, nennt man "hembra" (span. = Weibchen), die kleinere "macho" (span. = Männchen).

Prinzip der Klangerzeugung- und Tonhöhenveränderung

Bongos gehören zur Gruppe der Membranophone, da ihr Klang durch den Anschlag des Fells, bzw. der Haut erzeugt wird. Man kann mit der ganzen Hand, nur einem Finger spielen, oder Schlagzeugsticks. Die kleine Trommel erzeugt einen Höheren Ton als die große, somit ist die kleine Trommel von den Tönen "g-d" stimmbar, die große von "a-e". Der Basis Rhythmus der Bongos ist der "Martillo" (span. = Hammer)

Beispiele

Martillo, basic Rhythmus

Calypso Tutorial

Bongo Players Gitarre+Bongos


Prezi Bongos

Prezi: