OER:Schulprojekt zur Europawahl 2014

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#europafuermich - Twitterprojekt zur Europawahl 2014 (Unterrichtsreihe)

Einstufung
Titel: Schulprojekt zur Europawahl 2014
Fach: Alle Fächer
Klasse: 8-12
Schulform: Gymnasium
Bereich: Politik
Schwerpunkt: Social Media
  • Hinweis: Das komplette Unterrichtsprojekt findet sich auf Lehrer Online unter cc-by-sa

„Die digitalen Medien und das Internet sind für Kinder und Jugendliche keine Technologien sondern Lebensraum und Kultur“ - (J. & T. Haeusler, Netzgemüse, 2012)

Am 22.-25.05.2014 ist #Europawahl. Klare Sache: Wer 18 oder älter ist und wählen kann, der geht. Oder etwa doch nicht? Was bedeutet eigentlich Europa für mich? Was wünsche ich mir für ein #Europa? Was finde ich gut, was #gehtso und wo wird es eher dann doch #gehtgarnicht heissen
Was liegt näher, als sich mit anderen darüber auszutauschen. Und hier sind nicht nur die unmittelbar Nächsten, die besten Freunde, die Eltern gemeint. Sich über #Europa mindestens europaweit, wenn nicht sogar #worldwide zu „unterhalten“ - das schafft man so schnell nur in sozialen Netzwerken, und - man erkennt es schon an den #Hashtags: Dazu wollen wir Twitter ausprobieren.


Twitter - was ist das eigentlich?
Zugegeben: Twitter ist in Deutschland nicht so richtig angekommen. In anderen Ländern, vor allem in den USAUnited Stated of America, aber auch in vielen Ländern Europas nutzen es die Menschen und vor allem auch die Jugendlichen viel stärker.
Um zu twittern nutzt man: a) Das Webinterface im Browser des PCs, oder b) eine spezielle, kostenlose App bei Smartphones oder Tablets. Wer viel twittert kann sich auch spezielle Apps auf seinem PC installieren wie Tweetdeck oä.

Twitter ist ein Kurznachrichtendienst und soziales Netzwerk, das im Vergleich zum Platzhirsch Facebook einige Besonderheiten aufweist:

1. Die Offenheit und Geschwindigkeit
Twitter kann von jedem, auch ohne Anmeldung oder Mitgliedschaft im Netzwerk gelesen werden. Die Tweets, also die Kurznachrichten verbreiten sich in Windeseile, oft sind aktuelle Nachrichten auf Twitter schon lange zu lesen, bevor sie in den traditionellen Massenmedien „gesendet“ werden.
Die Twitteruser sind mit ihren Mobiltelefonen meist vor Ort direkt am Geschehen und twittern kurze Updates, Bilder oder gar Videonachrichten, die sogenannten Vines. Die Offenheit macht es vor allem auch für die Nutzung in Schule und Unterricht interessant, denn um Twitter zu lesen, muss keiner zu einer Anmeldung im Netzwerk gezwungen werden.

2. Das Zeichenlimit?
Jeder Tweet, also ein sogenanntes Statusupdate auf der Timeline oder Pinnwand eines Users darf das Limit von 140 Zeichen nicht überschreiten. In dieser Kürze liegt auch der besondere Reiz von Twitter. Man muss mit seiner Aussage, seinem Argument auf den Punkt kommen, unnötiges Beiwerk weglassen.
Dadurch kann man viele Informationen auf der Timeline überfliegen, ohne sich durch lange „Buchstabenwüsten“ kämpfen zu müssen. Oft werden in den Tweets auch Links eingebaut, die man dann anklicken und dort einen längeren Text oder Webseite weiter lesen kann. Natürlich kann man auch einen Link zu einem YouTube-Video posten.

3. Die Hashtags #
Um die Tweets bestimmten Themensträngen zuordnen zu können, arbeitet man auf Twitter mit den sogenannten Hashtags, also Schlagworten. Oft nutzt man diese Hashtags auch für Events und fügt die Jahreszahl dazu. Also z.B. #brasil14 für die diesjährige Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Die Tags zur Europawahl 2014 sind folglich: #europawahl oder auch #euw14. Die Debatten zur #euw14 findet man unter #EUdebate2014?
Für unser Twitter-Unterrichtsprojekt zur #euw14 haben wir uns den Hashtag #europafuermich ausgedacht, also die Kurzform von „Was bedeutet Europa für mich?“. Wichtig bei den Tags ist, dass das „#“-Zeichen direkt vor den eigentlichen Tag geschrieben wird und unbedingt vor dem „#“ ein Leerzeichen bleibt sonst funktioniert es nicht. Nach dem Hashtag #europafuermich kann man ein Satzzeichen setzten, oder man lässt wieder ein Leerzeichen bis zum nächsten Wort.

4. Favs und Retweets
Wenn einem ein Tweet eines anderen Users gefällt kann man ihn durch klicken auf den Stern „Faven“. Dies entspricht in etwa einem „gefällt mir“ bei Facebook. Will man den Tweet mit seinen eigenen Followern teilen, drückt man auf „retweet“.
Dann wird der Originaltweet erneut gesendet. So verbreiten sich Tweets schnell über unterschiedliche Adressatenkreise.

5. Reply oder Antworten
Hier wird es interessant, denn durch ein „Reply“ - also eine Antwort auf einen Tweet kommt eine Art Chat in Gange. Dieser Chat ist natürlich vollkommen öffentlich und es können sich andere User einschalten. Die gesamte Unterhaltung wird sichtbar wenn man „Gespräch zeigen“ anklickt, dann klappt die Konversation auf und man kann alle Tweets die dazu gehören, lesen.
Ein Chat, den man in der Klasse beginnt, kann also schnell auch Meinungen und Antworten von draußen nach sich ziehen. Dies ist spannend, motivierend und sehr dynamisch. Eine Diskussion entsteht.

6. Follower und Folgen
Was die Freunde bei Facebook sind, sind auf Twitter die Follower - naja, fast. Findet man die Tweets eines Twitterusers interessant, kann man ihn „followen“, also seine Posts sozusagen abonnieren. Dann erscheint alles was er oder sie twittert automatisch in der eigenen Timeline. Dieses Folgen ist also eine freiwillige Sache.
Eine Followerschaft kann man nicht wie eine Freundschaftsanfrage bei Facebook anfragen und auch nicht verhindern. Für unser Projekt #europafuermich ist es also ratsam, einigen Twitterern zu folgen, die zum Thema #euw14 schreiben. Natürlich kann man auch die Accounts der traditionellen Medien und auch einige Vertreter der Parteien abonnieren, also followen.

7. Suchen
Um Twitterer zu suchen, denen man folgen möchte, oder auch um nach Hashtags zu suchen, kann man das Suchfeld benutzen. Die Suchergebnisse von Twitter sind in Kategorien unterteilt: Alles, Personen, Fotos, Videos, etc. Nach einer Suchabfrage werden die “Top”-Tweet Ergebnisse angezeigt. Möchte man alle Ergebnisse sehen, wechselt man auf „Alle“.
Über die Filterfunktionen kann die Suche verändert werden. Twitter passt die Webseite auch ständig an und verändert die Funktionen. Tipp: Einfach ausprobieren.

8. Netiquette
Ich sagte es bereits: Twitter ist öffentlich! Umso wichtiger ist es, seine Tweets vor dem Absenden genau auf korrekte Schreibweise zu überprüfen und sachlich zu argumentieren: „Erst denken, dann twittern“. Persönliche Daten wie Adresse, Telefonnummer haben in einem Tweet nichts zu suchen, genau so wenig wie Schimpfwörter oder gar Beleidigungen. Mehr Infos gibt es im „Twitter-Knigge“ Hinweis: Wer viele Follower hat und sich einen Fauxpas leistet, riskiert einen der bekannten #shitstorms, also bitte ernst nehmen!



Tl:dr - Twitter in 140 Zeichen!
Soziales Netzwerk zum Gedanken-, Meinungs-, Erfahrungsaustausch und zur Diskussion/Kommunikation #Kurznachrichten = #tweets #microblogging


Was spricht für Twitter im Unterricht?


  • Förderung der Medienkompetenz, denn es ist wenig zielführend, die Nutzung von Medien und sozialen Netzwerken lediglich zu besprechen und zu diskutieren. Nur wenn man in der Schule mit sozialen Netzwerken arbeitet, kann man den Lernenden zeigen, wie sie diese gewinnbringend und sicher einsetzen. #learning by #doing
  • Persönliche Lernumgebung: Twitter ist hervorragend geeignet, um sich zu vernetzen. Vernetztes Arbeiten und Kommunikation zählen neben kreativem Arbeiten und kritischen Denken zu den Kernkompetenzen des 21. Jahrhunderts und sind die Grundlage für lebenslanges Lernen, Teamarbeit und Kollaboration in Schule, Studium und Beruf.
  • Twitter garantiert eine hohe Schüleraktivierung: Es können sich alle gleichzeitig beteiligen.
  • Durch den Einsatz von Twitter im Unterricht wird die Diskussions- und Debattierkultur gefördert und transparent gemacht.
  • Durch die Öffnung nach draußen, kommt es zu Diskussionen „mit der Außenwelt“ die nicht konstruiert wirken. Expertenmeinungen können eingeholt werden, nicht Anwesende können unter dem Hashtag oder als Follower mit- oder nachlesen.
  • Das Zeichenlimit von 140 Zeichen pro Tweet fördert die Konzentration auf das Wesentliche.

Für Lehrende:
Natürlich gelten die o.g. Punkte auch für die Lehrenden selbst. Die Vernetzung über Twitter und der einfache und schnelle Zugang zu Informationen durch Chats haben in den USA dazu geführt, dass mehr als 300 sogenannter „Twitterchats“ zu unterschiedlichsten Themen im Bereich der Bildung entstanden sind.
Der bekannteste Chat für Lehrende in den USA ist der #EDchat, der wöchentlich immer Dienstags stattfindet. Das deutsche Pendant dazu, der #edchatDE ist der bisher einzige Twitterchat in Deutschland auf dem sich wöchentlich mehr als 50 Lehrende „treffen“ und über verschiedene Themen aus dem Bereich der schulischen Bildung diskutieren.
Weitere Infos unter: http://edchat.de

Twitter Account erstellen

Einen Twitter Account kann man einfach auf der Website www.twitter.com erstellen. Klicke dort auf „Neu bei Twitter?“ Dann Name, E-Mail und ein gewähltes Passwort eingeben. Login gut merken und/oder notieren.
Der ausgewählte Benutzername sollte möglichst kurz sein. Den Vorgang abschliessen mit „Mein Konto erstellen“. Tipp: Schüler können einen Namen aus den ersten beiden Buchstaben des Vor- und Nachnamens und einer Zahl erstellen. So lässt sich nicht direkt auf den Nutzer schliessen.
In der dann automatisch folgenden Kurzanleitung folgt man zu Beginn einigen Nutzern, die von Twitter vorgeschlagen werden. Dies kann man später wieder ändern.
Die Kontakte aus dem Adressbuch müssen nicht importiert werden. Dies kann man später nachholen.
Ein Profilbild oder Avatar kann man hoch laden und eine Kurzbiographie schreiben. Dies ist aber beides optional. Es kann später auch geändert werden. Tipp: Das „Twitter-Ei“ macht den Neuling auf Twitter kenntlich. Man sollte es also bald ersetzen.
Sicherheit und Datenschutz: “Per E-Mail finden" sollte in den Einstellungen deaktiviert werden
Die Tweets sollte man nicht schützen (Schlosssymbol), da dies der Offenheit von Twitter zuwider läuft und auch im Projekt nicht erwünscht ist.
Auf Smartphones oder Tablets läuft die Registrierung unter Umständen in einer App oder im jeweiligen Betriebssystem abweichend ab.


Gemeinschaftsaccount
Für das Projekt #europafuermich kann man auch einen Gemeinschaftsaccount für die gesamte Klasse erstellen, wenn nicht genügend mobile Endgeräte oder PCs im Unterricht zur Verfügung stehen. Mit dieser Art Gemeinschaftsaccount habe ich schon gute Erfahrungen gesammelt. Man kann Login und Passwort auch an die Schüler weiter geben und diese können sich dann zu Hause einloggen und unabhängig von Unterrichtszeiten alleine oder in festgelegten Teams twittern. Es ist ratsam dazu einen „Twitterzeitplan“ für eine Woche anzulegen: Pro Tag twittert jeweils ein anderes Team kurze Statements, Informationen, Bilder oder beantwortet Replies die von anderen Twitternutzern eingegangen sind.

Einzelaccounts
Unabhängige Accounts pro Schüler haben natürlich ihren Reiz, da diese auch unterwegs per Smartphone schnell und problemlos genutzt und so z.B. Fotos der Stadt, Sehenswürdigkeiten, landestypische Eindrücke gepostet werden können.

Tabletklassen oder Tabletprojekte
Wenn nicht schon vorhanden, dann sollte hier jedes Tablet einen eigenen Account haben. Im Klassenraum kann man so per Twitterwall zusätzlich zur „live“ Diskussion in der Lerngruppe einen Backchannel einrichten. Selbstverständlich sind alle Kombinationen der o.g. Settings möglich.

Die Twitterwall
Die Twitterwall macht alle Tweets zu einem Hashtag per Beamer sichtbar. Die einzelnen Tweets werden automatisch und chronologisch sortiert und je nach Tool jede Minute aktualisiert. Einzelne Tweets können vorgelesen und live diskutiert werden. Die Wall macht alle Gedanken und Gespräche innerhalb der Klasse und auch die Reaktionen von außen sichtbar.
Eine Twitterwall kann man hier kostenlos erstellen: http://www.socialmediawall.me
Einfach mit dem Twitteraccount einloggen und dann bei „Feed“ den Hashtag „europafuermich“ eingeben. Den Laptop mit einem Beamer verbinden und an die Wand projizieren.



Das Unterrichtsprojekt
Zu Beginn der Unterrichtseinheit und als Einstieg, ist es motivierend per Twitterwall die Tweets zum Hashtag #euw14 oder #europawahl anzuzeigen und mit den Lernenden ausgewählte Tweets zu lesen oder gepostete Links zu Webseiten, Bildern oder Videos aufzurufen und anzuschauen. Dabei lässt sich die Funktionsweise von Twitter ganz nebenbei einführen. Bitte beachten: Für die Twitterwall braucht man einen PC/Laptop mit Internetzugang und Beamer.

Die ersten Tweets
Gemeinsam mit der Lerngruppe werden im nächsten Schritt Gedanken zum Thema #europawahl formuliert. Diese können direkt mit dem Account des Lehrers und mit #europafuermich getwittert werden. Vielleicht haben auch einige Schüler schon einen Account und können mittwittern. Tweets die im Stream zu #euw14 zu sehen sind werden retweetet, beantwortet oder kritisch hinterfragt. Der zusätzlich zu #euw14 hinzugefügte Tag #europafuermich vernetzt beide Diskussionsstränge und macht die Tweets auf der Twitterwall #euw14 sichtbar.

Die Plattform Twitter wird nun eingeführt, die Lernenden erstellen sich Accounts oder nutzen den vorbereiteten Gruppenaccount. Eine kurze Tweetsession wird durchgeführt. Dabei kann auch ein anderer Hashtag genutzt werden, damit die ersten Versuche nicht unter #europafuermich sichtbar werden. Tipp: Tweets lassen sich auch im Nachhinein wieder löschen, wenn man dies möchte. Auf der Twitterwebseite findet man unter den eigenen Tweets ein Papierkorb-Symbol. Auf Mobilgeräten gibt es in der App unter dem Tweet dieses Zeichen „…“ Dort kann man „Tweet löschen“ auswählen.

Inhaltlicher Einstieg
Um tiefer in das Thema einzusteigen wird nun näher auf die bereitgestellten Materialien eingegangen. Link zu den Materialien des BMfAS/Sozialkompass etc.
Die Lernenden beschäftigen sich, z.B. in kleinen Teams mit unterschiedlichen Materialien zu den Themenschwerpunkten:

  • Europa
  • EU
  • Europäisches Parlament
  • gemeinsamer Binnenmarkt
  • Arbeitsmarkt, Sozial- und Rechtssysteme
  • Im sozialkompass.eu kann man dazu viele Informationen gebündelt vorfinden und auch nach einzelnen Ländern und Themen strukturiert abrufen. Ein sehr lohnenswerter Klick.

Parallel dazu werden Arbeitsergebnisse, Gedanken und Fragen getwittert: Hashtag #euw14 und #europafuermich nicht vergessen! Dabei dient Twitter als Backchannel und die Teams können mitverfolgen, über welche Themen sich die anderen Teams unterhalten und ggf. Rückfragen, Faven, oder Antworten.

Etherpad
In dieser Arbeitsphase ist ein Etherpad sehr hilfreich. Längere Texte und Notizen können auf diesem Dokument im Internet einfach notiert werden. Die Links zu den Etherpads lassen sich in einen Tweet kopieren und an die anderen Lernenden twittern. Etherpads kann man unter diesem Link kostenlos erstellen: http://etherpad.wikimedia.org
Dort einfach einen Namen (z.B. euw-projekt-klasse8-schuleXY) für das Pad eintippen und auf ok klicken. Der Link in der Adresszeile des Browsers muss am Ende gesichert werden. Das Bad speichert automatisch und alles kann über den Link wieder aufgerufen werden.

Kreativ-Phase
In dieser Phase der Unterrichtseinheit sollen die Lernenden dazu angeregt werden, eigene kreative Ideen zu entwickeln. Die Leitfrage „Was bedeutet eigentlich Europa für mich?“ dient dabei wieder als Ausgangspunkt. Impulse an die Lernenden:

  1. Finde ein Bild oder Video zum Thema #europafuermich Du kannst auch Fotos die du auf Instagram findest per Twitter teilen.
  2. Zeichne ein Bild zum Thema #europafuermich Fotografiere es ab und twittere es
  3. Welche Musik passt zu dieser Frage? Twittere den Link zu einem passenden Musikvideo auf Youtube oder Teile einen Song auf Spotify oder Soundcloud.
  4. Nutze die Plattform https://audioboo.fm und zeichne ein kurzes Statement oder Interview auf und twittere den Link unter #europafuermich
  5. Vielleicht hast du Fotos von deinem Wohnort, die du teilen möchtest? Oder du fertigst nach der Schule welche an!
  6. Bestimmt hast du schon Wahlkampfplakate zur #euw14 gesehen. Fotografiere sie und twittere die Fotos mit #europafuermich Du kannst auch einen kurzen Kommentar dazu schreiben. Beachte stets die Nettiquette: „Erst denken, dann twittern.“
  7. Kennst du Vine? Die App gibt es kostenlos für iOS, Android und WindowsPhone in den jeweiligen App-Stores. Damit kannst du kurze Videos erstellen und den Link twittern.
  8. Denke auch daran, deine Tweets in andere Sprachen (englisch, französisch, italienisch, griechisch, etc.) zu übersetzen. Dies kannst du selbst und natürlich unter Zuhilfenahme eines Online-Übersetzer-Tools machen, aber vielleicht hast du auch Muttersprachler in deiner Klasse.



AddOn: Weblog
Wenn man das Twitterprojekt über eine längere Zeit ausdehnen, oder mehrere Twitterprojekte zu unterschiedlichen Themen bündeln möchte, empfiehlt es sich, einen Weblog einzurichten.
Blogs lassen sich kostenlos z.B. bei wordpress.com oder bei tumblr.com einrichten. Viele Schüler nutzen bereits diese Plattformen privat und kennen sich damit aus. Im Blog kann man Screenshots ausgewählter Tweets als Bilder posten oder die Tweets direkt einbinden. Wordpress bietet auch die Möglichkeit ein Twitter-Widget einzubinden und so eine Art „Twitterwall“ auf der Startseite des Blogs anzuzeigen.

Auswertung und Präsentation:
Um das Projekt abzuschliessen können folgende Fragen im Plenum (und natürlich auch per Twitter) diskutiert werden:

  • Hat sich deine Sicht auf Europa bzw. deine Einstellung zu Europa durch das Projekt verändert?
  • Wirst du an der Europawahl teilnehmen bzw. würdest du es, wenn du bereits 18 Jahre alt wärst?
  • Welche Erfahrungen hast du im Umgang mit dem Medium Twitter gesammelt?
  • Wirst du Twitter in Zukunft auch zum Lernen, zur Vernetzung oder zur Informationssuche einsetzen und wenn ja, wie?

Es empfiehlt sich auch nach Ende des Projektes von Zeit zu Zeit einen Blick auf den Hashtag #europafuermich zu werfen. Vielleicht hat die Lerngruppe ja auch einen eigenen Hashtag gefunden, der in Zukunft betwittert wird?!


Linkliste:
Promoting the use of social media: http://starrsackstein.com/category/promoting-the-use-social-media-in-my-classes-for-developing-21st-century-skills/